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  • Fernwärmeversorgung in Winnenden
    "Unsere Lösung ist perfekt für die Umwelt: Alles was wir brauchen liegt direkt im Umfeld."


    Hartmut Holzwarth
    Oberbürgermeister der Stadt Winnenden

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    Fernwärmeversorgung in Winnenden

    Die Aufgabenstellung
    Fernwärme in Winnenden, Baden-Württemberg, hat eine lange Tradition: Mit Aufbau des neuen Stadtteils Schelmenholz wurde in den 1960er-Jahren ein Fernwärmenetz verlegt, welches laufend ausgebaut werden sollte.

    Die Zielsetzung
    Ziel war es, die Fernwärmeversorgung der Innenstadt und weiterer Stadtteile  sicherzustellen und das Deponiegas aus der ehemaligen Hausmülldeponie Eichholz zur Wärmeerzeugung zu nutzen.

    Die Lösung
    Das 1992 modernisierte und umgebaute Kohle-Heizwerk wird heute mit Erdgas, Biomethangas  und leichtem Heizöl betrieben. Seit 1997 wird auch das in der Hausmülldeponie Eichholz anfallende Deponiegas in der Energieerzeugung genutzt. Im Sommer 2012 hat STEAG New Energies das bestehende Heizwerk zu einem Heizkraftwerk erweitert. Kernstück ist der Zubau eines Blockheizkraftwerkes (BHKW), welches seit 2014 mit Biomethangas betrieben wird. Das BHKW hat eine elektrische und eine thermische Leistung von je zwei Megawatt. Mit dem BHKW hat sich die Energieeffizienz der Gesamtanlage deutlich erhöht. Was mit dem Einsatz einer mobilen Energiezentrale begann, hat sich zu einer großen Fernwärmeversorgung mit einem Anschlusswert von 47 Megawatt entwickelt. Seit 2017 versorgen die Fernwärme Winnenden GmbH & Co. KG (gemeinsame Gesellschaft von STEAG New Energies GmbH und Stadtwerke Winnenden GmbH) in Winnenden  den Stadtteil Schelmenholz, die Neubaugebiete Waiblinger Berg, Lange Weiden sowie große Teile der Innenstadt und das Rems-Murr-Klinikum. Die jährliche Wärmeproduktion ist ausreichend für 3.500 Einfamilienhaushalte.